Chat

Die Zahnspangen

FAKTEN, KOSTEN, ALTERNATIVEN

Der Volksmund nennt sie „Zahnspange“, um zahnmedizinisch korrekt zu sein, spricht man von einer „medizinischen Zahnregulierung“. Zahnärzte verwenden gelegentlich den etwas umständlichen Begriff „zahnmedizinische Apparatur“. Aber egal, für welchen Ausdruck man sich entscheidet, nur selten erwecken Zahnspangen positive Assoziationen. Denn schlussendlich dient eine Zahnspange immer demselben Zweck: Der Korrektur von Kiefer- und Zahnfehlstellungen bei Kindern und Erwachsenen.

Die Arten der Fehlstellungen sind dabei vielfältig: manchen stört ein Überbiss, andere eine auffällige Zahnlücke oder schief stehende Schneidezähne. Beim Thema Zahnspange unterscheidet man zwei Arten. Zum einen gibt es die lose, abnehmbare Klammer, die beispielsweise nur nachts getragen wird. Zum anderen gibt es die festsitzende medizinische Zahnregulierung – auch bekannt als Brackets, was im Englischen so viel bedeutet wie „Klammer“.

Zahnspangen vor allem für Jugendliche

In der Regel entscheidet ein Facharzt darüber, ob eine Zahnfehlstellung mit einer losen Zahnspange oder Brackets therapiert wird. Letztere sind vor allem dann geeignet, wenn Fehlstellungen weiter fortgeschritten sind, besonders Jugendliche werden häufig auf diese Weise behandelt. Defacto trägt jeder zweite Jugendliche in Deutschland eine Zahnspange, nicht selten über mehrere Jahre. Was viele Patienten nicht wissen und neuste britische Studien belegen: Eine feste Spange im Teenager-Alter bringt nicht immer dauerhafter Ergebnisse. Mit fortschreitendem Alter können sich die Zähne wieder verschieben und unschöne Fehlstellungen kehren zurück. Eine Zahnspange kann dann durchaus sinnvoll sein, allerdings scheuen sich viele Erwachsene davor. Die häufig unangenehmen Erinnerungen an unzählige Zahnarzttermine, Probleme bei der Mundhygiene und nicht zuletzt optische Faktoren sitzen tief. Ein weiteres Problem: die hohen Kosten.

Zahnspange: die Kosten

Medizinische Zahnregulierungen im Kindesalter werden in der Regel von den Kassen übernommen. So tragen die gesetzliche Krankenkasse sofort 80% der Kosten bei der Therapie des ersten Kinds, bei weiteren Kindern 90%. Erwachsene hingegen zahlen kieferorthopädische Therapien in der Regel selbst. In diesem Fall richten sich die Kosten der Zahnspange für Erwachsene nach Dauer und Aufwand der Behandlung, dem verwendeten Material und der nötigen Nachsorge. Werden nur Teile des Gebisses behandelt, ist mit Kosten von mindestens 1.000 Euro zu rechnen. Bei einer Komplettbehandlung hingegen können Kosten bis hin zu 5.000 Euro auflaufen.

Kostengünstigere Alternativen zur Zahnspange

Durchsichtige Zahnschienen, so genannte Aligner bieten die gleichen Vorteile wie feste Klammern im Erwachsenenalter, kommen aber mit deutlich mehr Benefits daher. Sie regulieren Zahnfehlstellungen innerhalb weniger Monate, sind transparent und damit kein ästhetischer Störfaktor und können jederzeit herausgenommen werden. Die Kosten betragen einen Bruchteil derer einer klassischen Behandlung. Das Berliner Unternehmen DrSmile bietet seinen Kunden transparenten Zahnschienen zum fairen Preis, eine professionelle Betreuung durch einen persönlichen Zahnarzt während der gesamten Behandlungsdauer sowie diverse Finanzierungsmöglichkeiten. Es ist nie zu spät für schöne Zähne.